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mehr von ihr, sondern nur noch von seiner Geigenpartie.

Als sie zu Ende sind, atmet Johanna tief auf und kann die Hande kaum von den Tasten nehmen. Endlich sagt sie: „Ich glaube, das war der schönste Tag meines Lebens!"

Sie ist noch weit weg, ganz bei ihrem Partner Florian, und muss sich mühsam zu ihren Worten durchtasten.

Florian suchte nach dem Pausenzeichen, wo er gepatzt hatte, und zeichnete es rot an, wahrend er Johanna antwortete: „Gnadigste beschamen mich! Es ware doch an mir, das zu sagen."

Johanna spürte die Ironie und sah ihn ungewiss an: „War es so schlecht?"

„Aber Gnadigste sind eine vollendete Kiinstlerin! Erstklassig! Hervorragend!"

„Warum machen Sie sich denn über mich lustig?" fragte sie, die wusste, dass ihr solches Lob nicht zukam.

Florian fand, sie habe sich reichlich über ihn lustig gemacht, und argerte sich über den geradezu lacherlichen Abschluss eines Abends zu zweit. Da hatte er sich eine halbwegs talentierte kleine Klavierschülerin aufgelesen, und solche Madels machten einem immer Geschichten. Da kam man nie recht zu etwas. Agassant!

Aber was man denkt, muss sich ja nicht durchaus mit dem decken, was man sagt: „Wie werde ich mir erlauben, mich über Gnadigste lustig zu machen! Glauben Sie, ich weiss es nicht zu würdigen, was für eine grosse Künstlerin ich da unter meinem bescheidenen Dach habe?"

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