Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Er begab sich zurück ins Wohnzimmer. Er war konfus, nervös und verargert. Ein paarmal ging er im Zimmer auf und ab, griff dann zur Geige und versuchte nocb einmal die Stelle, wo er vorhin gepatzt hatte. Er verpatzte sie wieder. Ungeduldig begann er den Takt zu treten: „Eins, zwei, drei, vier.... eins, zwei, drei, vier...." Aber es klappte nicht. Er hörte auf. Lustlos liess er in der linken Hand die Geige herunterhangen, in der rechten den Bogen. Stand so sekundenlang. Schliesslich sagte er, ohne viel Ausdruck, aber tiefempfunden:

„Ich bin ein Esel."

Johanna lief zu Fuss nach Hause; denn sie hatte keine Verbindung mit der Trambahn. Sie trabte durch die nassen Strassen, wusste kaum noch, wo sie herkam, noch wohin sie wollte. Sie war sehr leer, betaubt. Ein exaltiertes kleines Madchen hatte sich in den Kopf gesetzt, das „Du" zu suchen — und es fand: die dritte Person.

Für Madchen von dreizehn Jahren ware es natürlich ein ganz aussichtsloses Vorhaben, von Eltern die Erlaubnis zum Besuch eines G'schnasfestes oder überhaupt eines Balles zu erhalten. Aber wer hatte in seiner Kindheit nicht einmal irgendwann etwas ganz Waghalsiges unternommen, wovon die Eltern keine Ahnung hatten? Denn da gibt es von jeher den natürlichen Verbündeten aller Kinder: das Dienstmadchen. Seine Hilfe macht das Unmögliche möglich. In ihren Augen, und oft auch in denen der Kinder sind Verbote von vornherein und unbesehen Schikanen, eine Auffassung, die nicht immer unbegründet sein mag. In den

Sluiten