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de, und der zog sie aus dem Gewühl fort. Bei ihr und Johanna eingehangt, ging er zu seinem Tiscli.

„Dies ist Fritzi, meme grosse platonische Liebe", machte er sie mit Johanna bekannt.

Mit einem „ich bin so frei" hatte sie Platz genommen und fiel jetzt auf das Wort .platonisch' hin — Fremdworte waren in ihren Augen wohl gleichbedeutend mit Anzüglichkeiten — recht urwüchsig über Florian her: „Red nicht gleich wieder so unanstandig, du Mistfratz! Ich bin nicht deine Liebe und deine platonische schon gar nicht!"

Johanna musste ein wenig lachen; aber Florian, vollendet höflich, blieb ernst.

„Du hast ganz recht", sprach er, „immer zank mich aus. Ich weiss eh langst, dass du dir nichts aus mir machst. Du, aber das Blau steht dir! Sag, ist das ein neues Dirndl?"

„Aber nein! Das trag ich doch schon an die vier Jahr. Das und das salzburgische G'wand. Meine Dirndln kriegen halt keine Jungen!"

„Musst sie im Kleiderkasten naher beieinander hangen, Fritzi!" riet Florian.

„Das war eine Idee!" freute sie sich, und beide amüsierten sich herrlich über den Witz.

„Oder bist du dazu auch zu moralisch?" fragte Florian. Fritzi trank einen tiefen Schluck und meinte dann nachdenklich: „Ich weiss nicht — bei uns im Ort, wenn da eine ein lediges Kind hat, wirft man ihrs : nicht so oft vor wie ihr mir meine Moral. Dabei — gar i so seid ihr doch gar nicht. Ihr denkt halt, es gehort so dazu, zur Unterhaltung!"

, „Fritzi! tu nicht, als ob du nicht wüsstest, wie ich dich I verehre!"

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