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„Eine Schande ist das! Willst du denn dein ganzes Leben beim Zwieback in der Kartnerstrasse in der Damenhandschuhabteilung bleiben?"

„Nein", sagte Fritzi gedehnt, „das grad wieder nicht." „Na, kommst du vielleicht doch noch zur Einsicht?" „O, ja." Fritzi zeigte beim Lachen zwei tiefe Grübchen, „also wenn du mir schon eine Protektion weisst, bitte schön, dann möchte ich gern von der Damenhandschuhabteilung auf die Herrensockenabteilung. Da mach ich am End noch eine grossartige Partie!" „Nix zu wollen mit dem Madel , sagte Florian resigniert.

„Ist ja herzig von dir, dass du mich protegieren willst;

aber geh, ich bleib schon lieber, was ich bin. Wenn du

aber wirklich was für mich tun willst: heb mir ein

Glaserl von dem Wein auf, nachher, ja?"

Damit verabschiedete sie sich, dankte Florian noch-

mals und gab Johanna kameradschaftlich die Hand.

Johanna tat es ausgesprochen leid, dass Fritzi schon

ging, und sie ausserte das auch zu Florian.

„Ja, die Fritzi ist ein herziger Kerl!" sagte er, „man

wird nur nicht recht klug aus ihr."

„Warum nicht?"

„Sie kommt auf fast alle Balie. Die Kameraden sind wie toll hinter ihr her; aber gekriegt hat sie noch keiner."

Johanna war abgestossen von der Bezeichnung .gekriegt , und der Kopf drehte sich ihr ein wenig von manchem, was Fritzi gesprochen hatte. Spielkarten oder ein Madel her — was war das?

Sie hob in Abwehr die Schultern: „Natürlich nicht! Erstens überhaupt nicht, zweitens, weil sie eine richtige, wirkliche Liebe haben wird, keinen Flirt."

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