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Johanna machte ihrem neuen Tanzer keine Freude. Sie tanzte schlecht, trat ihm auf die Füsse und beantwortete seine F ragen gar nicht oder ausserst zerstreut. Er fand sie so fad, wie er das bei einer Rothaarigen noch nie erlebt und auch gar nicht für möglich gehalten hatte. Nichts ging von ihr aus, und so setzte er sie nach diesem einen Tanz trotz der faszinierenden Haarfarbe an ihrem Platz ab.

Als Florian sie seinem Freund Ferry überlassen hatte, schaute er den beiden eine Weile nach. Es verstimmte ihn, dass Ferry die Kleine viel zu fest umfasste, und er bemerkte auch noch, wie Johanna sich seinem Arm entzog; aber sie tat es ohne Entrüstung, ohne Nachdruck, es war, als ob ein Automat einen Griff ausschalte. Ferry hatte jetzt das Gesicht dicht am Haar seiner Tanzerin, die Augen halb geschlossen. Es war nicht Eifersucht, was bei diesem Anblick wie Un behagen und Zorn in Florian hochstieg. Er kannte keine Eifersucht; denn er liebte nicht. Er empfand den Freund nur als undelikat und verübelte ihm, dass er nicht merkte, er hatte ein „anstandiges Madel" vor sich.

Denn als das rangierten Madchen wie Johanna und Fritzi. Im Gegensatz zu den kleinen Freundinnen, die einem durch den Umstand, dass sie keine anstandigen Madel waren, die amüsante Zasur abgaben zwischen Dienst und gesellschaftlichem Leben.

Florian argerte sich also wirklich über Ferry, und am liebsten hatte er die Kleine zurückgeholt; aber da waren beide seinen Blieken schon entschwunden. Nur der Arger war noch da und wandte sich nun gegen Johanna. Eine blode Urschel! Was fiel ihr eigentlich ein?

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