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konnte bei den Vornamen ausrutschen, aus dem Schlaf sprechen; Haamadeln konnten einen verraten, kurz, hundert derartige Tücken erforderten hundert Vorsichtsmassnahmen, und die Gemütlichkeit war hin. Nur sich nicht Tranen und Yorwürfen und Szenen aussetzen. Darum eben betrog man die kleinen Freundinnen nie, sondern man verliess sie. Und Johanna nun hatte er betrogen, und er war geradezu gerührt darüber, fand, er habe sich ausserordentlich gut gegen sie benommen. Er hatte sie schliesslich nicht drangen, sondern abwarten wollen, bis alles sich von selbst ergeben hiitte. Richtig nett war er zu ihr. Aber was zuviel ist, ist zuviel. Und Ordnung musste eben sein. Davon ging er nicht ab. Nicht im Dienst und nicht in Weibersachen. Und eine Anfangerin und er dazu als erste Liebe — um Gottes Willen! Das ware höchste Schlamperei. Keine ruhige Minute hatte er mehr, wenn das bei dem Madel in die sogenannte grosse Liebe ausartete!

Trotzdem war nicht wegzuleugnen, dass er diesen Verlauf der Dinge bedauerte. Vielleicht war ihm, ohne dass ers wusste, etwas von ihrer herben Lieblichkeit aufgegangen. Er hatte es nur beiseite geschoben, nicht wahr haben wollen. Sein Ziel war eben nicht dies, sondern ein anderes. Das nun ein Uberséhenes, Nichtbeachtetes auf einmal sehr im Yordergrund stand, das verwirrte ihn nur, und er starrte es misstrauisch an als neu und ungewohnt. Und da es ihn störte und da er damit nicht zurecht kam, ging er zur Bar. Ein drink hat schon viele Fragen gelost oder hinuntergespült.

An der Bar lebte der Gustl auch wieder von Zinsen und Kapital, ein ganzes Geschwader Madel um ihn

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