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kleine Kreuz an der gleichen gedrehten Kette.

Als das Madchen wieder an Johanna vorbeifuhr, blieb keine Zeit, auf das Kreuz zu achten; denn nun stand Florian unten in dem Fiaker, hielt das Dirndl an den Beinen gefasst und schlug sie im Takt der Musik wie zwei Klöppel gegeneinander. Das Dirndl nahm davon kaum Notiz, ass weiterhin Aschantinüsse, bewarf und bespuckte auch Florian mit den Schalen. Und die Drehung des Karussells führte sie schon wieder vorbei.

Jetzt glitt der Fiaker mit den beiden abermals an Johanna vorüber. Gerade schwang sich Florian mit einem einzigen eleganten Klimmzug hinauf auf das Verdeck zu dem Madel, und dann waren sie wieder Johannas Blieken entzogen. Das Weitere spielte sich in der Halbdrehung auf der anderen Seite ab — Johanna bekam die beiden erst zu sehen, wie Florian, halb über das Madel geworfen, um einen Kuss kampfte. Und wieder waren sie vorbei, und abermals fuhren sie an dem erstarrten kleinen Madchen vorüber. Florian lag über dem Dirndl, Mund auf Mund. Sie wehrte sich nicht mehr. Aschantinüsse tropften vom Verdeck des Fiakers, hüpften vom Karussell, vor Johannas Füsse. Unter dem Tanzsaal musste ein Eiskeller sein. Giftige Kalte stieg auf, kroch an Johanna hoch, frass sich durch sie hindurch bis an die Stelle, wo noch heute Abend heisse Zartlichkeit quoll, und die Stelle wurde von jenem Gift überzogen, schlimmer als Eis. Ein kleines, von Zartlichkeit überströmendes Herz schloss sich fest ab. Es war für nichts mehr durchlassig, nicht für Walzermelodien, nicht für Liebe, aber auch nicht für Schmerz. Es spürte nichts. Nichts tat weh. Da war nur diese fressende, dumpf taube Kalte.

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