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krachzend und heiser schrie er heraus: „Um Lüge handelt es sich! Um Verleumdung! Um eine ganze Kette von Justizirrtümern handelt es sich!"

„Wollen Sie sich bitte ein bisschen deutlicher ausdriicken?" forderte der Beamte höflich auf.

Da hob der junge Mann einen Fuss. Der Kommissar fuhr zurück und griff unwillkürlich nach der Klingel. Hatte er es mit einem Geistesgestörten zu tun?

„Hier haben Sie es deutlich schwarz auf weiss. Können Sie es sehen?" So hoch es ihm möglich war, hob Alois Spacil das Bein. „Hier, Reparatur 88!" Als wolle er aufspringen, spreizte der Beamte die Arme auf dem Tisch, beugte sich weit vor, und auch seine Stirn ist nun feucht vor Berufseifer.

„Aha, aha! Da ist also die ,Reparatur 88'," sagte er leise und behielt sein Gegenüber im Auge.

„Ja, ich bin es!" schrie Alois Spacil nun hinaus, griff in die Tasche, zog das Zeitungsblatt hervor, warf es auf den Tisch, „die Reparatur bin ich, aber das da, das bin ich nicht!" Und bei jedem Wort hieb er auf das Blatt.

„Ruhig! Ruhig! Sie, Herr, wir sind hier doch nicht im Prater!" begütigte der Kommissar, der etwas von der Berechtigung des Zornausbruches spürte. „Also der Reihe nach: Ihre Personalien, wenn ich bitten darf...." Sie wurden gegeben. Alois Spacil, geboren 1888 in Wiener Neustadt bei Wien als Sohn des Oberpostoffizials Leopold Salvator Spacil; katholischer Konfession, unverehelicht, von Beruf Direktionssekretar des Kronprinz-Rudolph-Theaters.

„So", sagte der Beamte und löschte das Geschriebene ab, „und bitte, seit wann sind Sie mit dem Madchen bekannt?"

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