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spater feststellen lassen. Wie erklaren Sie sich übrigens, dass Johanna Deutsch in den Besitz des Zettels gekommen ist?"

„Verloren hab ich ihn halt!"

„So. Es ist natürlich sonderbar, dass sich Johanna Deutsch über ein verlorenes Trambahnbillett hermacht wie über eine Kostbarkeit. — Eine weitere Frage: haben Sie daim einen andern Arzt aufgesucht, als Sie gemerkt haben, man hat Sie zum besten gehabt?" „N-nein!" stotterte Spacil und hatte das Gefühl, eine Schlinge werde ihm um den Hals gelegt, „nein, es ging mir inzwischen wieder besser."

Eine beklemmende Pause folgte, in der man nur die Feder ihre diffamierenden Eintragungen machen hörte. Noch im Schreiben und nur kurz seitlich aufblikkend fragte der Beamte wie nebenher: „Auf dem Zettel war noch eine zweite Telefonnummer vermerkt, die aber abgerissen worden ist. Auf dieser Nummer konnte Sie das Madchen anrufen. Es ist jedenfalls erwiesen, dass sie mit Ihnen telefoniert hat." „Ich wiederhole", sprach Spacil laut und jede Silbe betonend, „dass ich das Madchen nicht kenne, nie gesehn, nie gesprochen habe, weder am Telefon, noch von Angesicht zu Angesicht."

Der Beamte schrieb immer noch und sagte in eintönig uninteressiertem Ton: „Ich muss Sie natürlich mit Johanna Deutsch konfrontieren ', schrieb seinen Satz zu Ende, legte die Feder weg und griff zum Telefon. Er gab kurz Auftrag, Johanna Deutsch holen zu lassen. „Auf das Früchterl bin ich neugierig", sagte Alois Spacil und war doch nur noch wütend.

Was für ein tückischer Zufall oder was für eine wahnsinnige Infamie hatte ihn da in diese Affare hinein-

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