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„Sie können es nicht übersehen...." murmelte Spacil wie von Sinnen und ganz einfaltig vor sich hin, um dann wieder loszubrechen: „Aber Sie werden es noch zu spüren bekommen, dass Sie sich an einem Unschuldigen vergehen!"

Nun verlor auch der Kommissar einiges von seiner Geduld; „Lassen Sie Ihre Drohungen und folgen Sie endlich dem Beamten! Hier geschieht nichts Gesetzwidriges."

„Das ist aber gesetzwidrig! Das ist Yerhöhnung eines Rechtsstaates!" schreit Spacil.

„Ich will das eben nicht gehort haben, Herr! ' ruft ihm der Kommissar zu, „aber hüten Sie sich mit Ihren Ausserungen, dass wir nicht gezwungen sind, Sie ganz anders anzufassen!'

„Anders anfassen?" brüllte Spacil mit hoher, heiserer Stimme, „schlagen wollen Sie mich? Sind wir hier in Wien oder.... oder.... sind wir im finstersten Mittelalter.... schlagen wollen Sie mich — foltern — aber ich gestehe nichts! Nichts! Gar nichts! Kein Wort werden Sie aus mir herausbekommen!'

Sowohl der Kommissar als auch der Wachmann waren nun fest überzeugt, einen Tobsüchtigen vor sich zu haben.

Spacil hat auch tatsachlich einen derartigen Wutanfall, der von echter Tobsucht kaum zu unterscheiden ist. „Ich gehe — ja — aber vorher schlage ich hier noch alles zusammen kreischte er, „kein Sessel bleibt ganz...." Er packt einen Stuhl, geht mit schlotternden Knien damit auf die Fenster los, unendlich jammerlich in seinem Tatendrang, in den ihn etwas hineingeschleudert hat, was mit seinem Willen in keinerlei Verbindung mehr steht.

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