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etwas nicht vor sich. Höchstens auf dem Theater. Hier bei uns kommt so etwas nicht vor."

„Dann aber eben bei mir. Leider habe ich erst hier erkannt, dass der Mann meine Liebe nicht wert ist. Nun nicht mehr."

„Alles Kino, Fraulein Johanna, aber keine Spur von Liebe. Liebe ist ganz etwas anderes. An dieser Sache ist kein einziges wahres Wort. Und ich rate Ihnen in Ihrem eigensten Interesse, die Wahrheit zu sagen." „Die wissen Sie ja schon", entgegnete sie, bereits ein wenig ungeduldig, „ich habe mich ja nicht dazu gedrangt, sie Ihnen zu erzahlen. Und etwas anderes kann ich Ihnen leider nicht sagen."

„Gut", sagte der Kommissar und schraubte das Tintenfass energisch zu, „da Sie dabei bleiben, Herr Spacil war Ihr Geliebter, und da er es bestreitet, müssen wir die Entscheidung dem Arzt überlassen." „Dem Arzt? Welchem Arzt?" Zum erstenmal war Johannas Fassung erschüttert.

„Ein Arzt, der uns Klarheit verschaf ft, ob Sie tatsachlich einen Geliebten hatten", sagte der Kommissar, und er hatte die Hand schon am Telefon, „am besten ists, ich veranlasse Ihre Untersuchung sofort."

„Nein!" Johanna wich zurück, „nein! Dazu werde ich nie meine Einwilligung geben!"

„Das wird Ihnen gar nichts nützen. Wenn wir die Untersuchung bestimmen, findet sie statt. Warum wehren Sie sich denn dagegen?"

„Weil.... weil mir das doch entsetzlich peinlich ware —" stotterte Johanna.

„Na, na, na, wenn Ihnen das Gasthaus in Grinzing nicht peinlich war, verstehe ich eigentlich nicht, was das jetzt mit Gêne zu tun haben soll. Ein Arzt ist

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