Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

schliesslich ein Arzt. Also —" hier schaltete er eine kleine abwartende Pause ein, „am besten, wir haben das so sehnell wie möglich hinter uns." Noch immer war seine Hand am Telefon.

„Nein! Bitte nicht!" Sie trat jetzt ganz nahe an den Tisch heran und schaute doch an dem Beamten vorbei, „bitte! rufen Sie nicht an!"

„Gut", erwiderte er mit freundlicher Geduld, „was wollen Sie mir denn vorher noch sagen?"

„Ich?" tat sie überrascht, und schon war auch wieder der schuldlose Bliek da, „gar nichts."

„Friiulein Johanna! Jetzt hören Sie einmal gut zu! Wissen Sie denn, was dem Mann, dem Spacil, bevorsteht, wenn Sie bei Ihrer Aussage bleiben? Sie sind die einzige Zeugin. Ich persönlich glaube Ihnen kein Wort mehr; aber wenn man sich bei einer Verhandlung auf Ihre Aussage stiitzt, kriegt der Mann ein bis zwei Jahre Gefangnis. Wissen Sie, was das heisst? Damit ist einer zugrundegerichtet!"

Johanna wir ft einen merkwürdig unsicheren Bliek zur Tür, hinter der Spacil verschwunden ist. Ihr Gesicht wirkt sehr fahl und spitz. Sie macht keinen Versuch mehr, zu widersprechen. Das eine Wort „zugrundegerichtet' hat sie gepackt. Es ist ein büses, ein unerbittliches Wort.

„Soll ich Ihnen einmal sagen, wie ich mir Ihre ganze Geschichte da vorstelle", beginnt der Kommissar wieder, „also zunachst war da nur ein bisschen Geschwatz und Wichtigtuerei bei den Schulkameradinnen — eine hat da immer mehr Verehrer als die andere, na, und Sie wollten halt die andern ausstechen. Das Ubrige kam dann von ganz allein hinterher. Stimmts?"

Sluiten