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haben wir das an euch verdient? Will nicht jeder einzelne eurer Lelirer sich über den Lehrplan hinaus mit allen jenen Fragen beschaftigen, die euch bewegen? Taglich werben wir um euer Yertrauen, alles tun wir, um euch wirklich nahe, wirklich Freund zu sein — und das ist nun der Erfolg!"

„Ich weiss ein ander Schwert, durch das ich siegen werde", deklamierte Jane, die kiinftige Bühnengrösse, unterdessen vor Spacil, hinter dem plötzlich Leonhard Pfeil auftauchte.

„Die Schuldige wird sich mit ausserster Disziplin, mit ausserstem Fleiss in den Rahmen der Schule fügen. Wir wollen ihr jede Gelegenheit geben, gutzumachen." Zum erstenmal wahrend ihrer Ansprache blickte Frau Direktor Bergmann Johanna voll an, und sie erschrak über diesen Ausdruck im Gesicht des Madchens — betaubt und überwach. Dieses Kind, das spürte nun auch sie, war gar nicht vorhanden. Das flog irgendwo herum zwischen Himmel und Erde. Aber in dem Klassenzimmer war sie nicht. Dieses Kind war nicht zu fassen. Die Direktorin rief sie darum auch nicht auf, wie sie vorgehabt hatte. Die Direktorin kam nun sehr rasch, viel rascher, als es urspriinglich ihre Absicht war, zu Ende. Nach der nochmaligen Bitte um Yertrauen, die, ohne Überzeugung vorgebracht, keinerlei Echo bei den Kindern hatte, verliess sie die Klasse. Johanna merkte es gar nicht; denn hinter Alois Spacil, dem Wegbereiter, war Leonhard Pfeil hervorgetreten, kam jetzt auf sie zu....

Unschlüssig drehte Marianne den Zettel um und um, den ihr Johanna heute zu Beginn der Stunde zugesteckt hatte. Er enthielt eine Yerabredung für die

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