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dus nicht glaubst, so komm doch einfach mit!" „Ins Kronprinz-Rudolph-Theater?" Marianne lachte, „da geh du nur allein hin und lass dich rauswerfen!" „Rauswerfen! P!" machte Johanna, „ich sage dir doch, ich bin ausdrücklich bestellt. Man wartet da doch schon, dass ich komme."

Marianne glaubte noch immer nicht und zeigte keine Lust, erneut auf Johannas Schwindeleien hereinzufallen.

„Vielleicht nehmen sie dich dann auch gleich fürs Theater", spielte Johanna ihren letzten Trumpf aus, „steil dir vor, wie das Fraulein Kutschera sich argern würde, wenn du zum Theater gehst."

Sie hatte sich nicht verrechnet. Das zog. „Gut", sagte Marianne, „ich will dir ein einziges Mal noch Glauben schenken. Wenn du aber wieder so ordinar lügst, gehe ich schnurstracks zur Frau Direktor und melde es. Dann kommst du namlich nach Steinhof, sagt das Fraulein Kutschera."

„Zum Theater komme ich und nicht auf den Steinhof!" rief Johanna und bekraftigte mehrmals durch ihr kleines kurzes Kopfnicken ihre Worte.

Schon eine ganze Weile lungerten Johanna und Marianne vorm Kronprinz-Rudolph-Theater herum. Am Bühneneingang stand der Bühnenportier. Auf seinem Gesicht war soviel professionelle Argerbereitschaft angestaut, dass keines der Kinder sich so rasch an ihn heranwagte. Vorerst hatten sie auch eine Unmenge zu sehn. Ein Wagen war vorgefahren, in den Kulissen und Dekorationsstücke eingeladen wurden. Wahrscheinlich wurden sie an ein anderes Theater ausgeliehen oder man lieferte eine Leihgabe zurück. Da wurde ein

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