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keine Notiz. Johannas Anwesenheit allein war ihm schon unbehaglich genug. Spacil war von einer genierten Fahrigkeit, wie er sie so vor sich sah, und er wusste absolut nicht, was er mit ihr anfangen sollte. Er argerte sich, dass er sie herbestellt hatte, und er argerte sich noch mehr, dass sie der Aufforderung prompt gefolgt war.

Marianne stand da, ohne sich zu rühren, und glotzte nur Spacil an. Das — das war Johannas Romanheld? Dieses farblose Stückchen Alltag, ein Haufchen Asche inmitten dieser bunten Welt — den da hatte sich Johanna als Modell ausgesucht, um ihn zu ihrem Geliebten und künftigen Amerikafahrer zurechtzulügen?

„Und wer sind Sie?" sprach Spacil jetzt über Marianne hinweg, alles eher als entgegenkommend.

Marianne konnte gar nicht antworten, so empört war sie über Johannas Schwindel, der ihr ganz beispiellos unverschamt erschien angesichts dieses Niemands da vor ihr.

Johanna antwortete für sie: „Das ist meine beste Freundin."

Am Tisch spielte sich jetzt aber eine solche Larmszene ab, dass, was sie sagte, nicht zu hören war. Der Schauspieler, den man für den Rebner gehalten hatte, kam vorbei, von seinen Kollegen mit lauten Zurufen begrüsst. Er blieb eine Weile stehn, wurde mit Lobeshymnen überschüttet und verstand sicher kaum die Halfte; denn überstürzt und hysterisch redeten vier, fünf Menschen durcheinander. Dann wird von einer Sopherl festgestellt, sie sei „die feschste Portia von ganz Wien."

„Kann sein!" sagt der Schauspieler, dessen Stimme ihn

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