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„Elender Patzer!" hörte man Herrn Rebner sich aussern, und das göttliche Blau seiner Augen bekam dabei das edle Feuer, das ihm in allen Madchenschulen den Ruf des leidensehaftlichsten Mannes von Wien eingetragen hatte, „sag, ist ihm das Everl davon, weil er zuviel von ihr gewollt hat oder zu wenig?"

„Beides, mein Schatz, beides!" antwortete ihm die fescheste Portia von ganz Wien, und sie lachte zuerst über ihren Witz.

Heini, der Ausweg, hatte mit zwei seiner gewaltigen Schritte unterdessen Spacil erreicht und begrüsste ihn: „Na, du toller Steiger! Kaum bist du mit einem blauen Auge davongekommen, und schon sitzt du wieder mit zwei Brauten da!"

„Aber das ist sie doch", sagte Spacil, auf seine trockene Art lachelnd, irgendwie befriedigt darüber, dass auch seine Person wenigstens einmal in die Nahe der Bezeichnung „toller Steiger" rückte.

Ohne eine Sekunde im Zweifel zu sein, wandte sich Herr Heini an Marianne: „Also Sie sind diese Wiener Berühmtheit? Da schau her!"

„Nein! Bitte schön — das bin ich! ' brachte Johanna zwar geniert, aber auch stolz und sogar ein wenig trotzig hervor, für den Fall, dass man ihr die Berühmtheit vielleicht streitig machen wolle.

„Also Sie —" sprach Herr Heini, überflog eine halbe Sekunde lang erstaunt Johannas mageres Figürchen, um sich sofort wieder Marianne zuzuwenden. Und Marianne, die zum erstenmal so etwas wie einen huldigenden Bliek auffing, quittierte mit einem offenen und erfreuten Lacheln.

Herr Heini zog sich einen Stuhl heran, setzte sich rittlings darauf, die Arme breit über die Lehne gelegt.

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