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sie Pfeil eintreten gesehn, ob sie ihn überhaupt bemerkt hat. Sicher ist, dass sie weiter Jeanne d'Arc lebt, atmet, jubelt bis zum Schluss, in den hinein man wirklich das Wirbeln der Feldmusik zu horen glaubt: „Das Schlachtross steigt, und die Trompeten klingen! ' Und jetzt, als sie geendet hat wendet sie nur still das Gesicht gegen Leonhard Pfeil. Ihre Augen hangen an ihm, seine nehmen den Bliek an, halten ihn. Er macht ein oder zwei Schritte auf sie zu, hebt, nur andeutend, ein wenig den Arm und spricht, leise, nüchtern, ohne alle Betonung:

„Von wannen kommt dir diese Wissenschaft? —" „Ich sah dich, wo dich niemand sah als Gott —" antwortet ihm das Madchen aus Lothringen. Rauh ist ihr „Ich" und bis in die Unendlichkeit gedehnt, aber „niemand" ist Gesang und zugleich kindliches Verwundern, dass ihr solches möglich war.

Pfeil gibt, monoton, mit halber Stimme, das nachste Stichwort:

„So zweifl ich nicht mehr, dass dich Gott begeistert —" Und Jeanne d'Arc antwortet mit dem Bericht iiber die Vision von des Königs drei Gebeten. Ihr Gesichtchen ist in hohen Ernst getaucht und doch ohne Pathos wie ihre Worte. Immer bleibt in ihren Mienen, ihrer Gebarde, eine Spur kindlichen Staunens über das Wunder, das sich in ihr, dem Bauernmadchen, vollzieht. Alle, die dabei sind, der Regisseur, das Unterlauferl und die Freundin Marianne, alle spüren, dass hier ein Spiel ineinanderklingt, wie es unter tausend Schauspielern vielleicht zwei erleben. Trotz Pfeils monotonen Markierens, trotz Johannas unbandiger Lust, alles, was sie hat, was sie kann, hinüberströmen zu lassen in das Hirtenmadchen, trotz dieses scheinbaren

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