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Viennois', wie man mir gerade eines vorgesetzt hat. Ich habe schon einen bestimmten Platz im Auge", berichtete sie, und ihre blauen Kapitansaugen leuchteten. „Aber ich sags noch nicht, welchen. Ich bin aberglaubisch. Ehe der Mietsvertrag unterzeichnet ist, erfahrt kein Mensch, wo die Schwalbe sich diesmal niederlaBt!" Sie redete geheimnistuerisch und verheiBungsvoll, wie zu Kindern, denen man die Herzen mit Sehnsuchts-Neugier nach den Wonnen eines Weihnachtsabend füllen will. In der Tat erreichte sie durchaus den gewünschten Effekt: die drei jungen Menschen wurden animiert und wollten mehr wissen. Wann Mutter Schwalbe ihren Laden zu eröffnen gedenke? Ob es auch Musik geben solle, und vielleicht gar etwas Platz, um nach dem Essen zu tanzen ? — „UndeineBar!", rief Marion, plötzlich guter Laune. „Ich finde, eine Bar solltest du einrichten. Wir wollen es doch schlieBlich auch etwas pariserisch haben!" Sie sah vergnügungssüchtig aus und hatte schone, wilde Gebarden. Ihre groBen, jünglingshaft harten und sehnigen Hande formten etwas in der Luft, was die Konturen einer Flasche bedeuten konnte. Dabei stieB sie ein gefülltes Weinglas um. Marion hatte die Eigenheit, immer irgend etwas umzuwerfen und kleine Katastrophen anzurichten, wenn sie in Aufregung geriet. Sie war ebenso ungeschickt wie enthusiastisch. Nach malheurhaften Zwischenfallen solcher Art pflegte sie sich selbst zu beschimpfen — „dummes Ding! MuBte das sein! Grundalberne Kuh!" —; dazu schüttelte sie zornig den Kopf; die lockere Fülle ihres rotbraunen Haars, das einen Purpur- Schimmer hatte, fiel ihr in die Stirn, bis zu den Augen.

Sie beschlossen, den Kaffee in Montparnasse zu nehmen. Dort würde man bestimmt Bekannte treffen. „Ich glaube die gute Dora Proskauer ist heute aus

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