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sen werden, wenn das Wunder der wirtschaftlichen Um-Organisierung erst vollbracht, die Tat der sozialistischen Veranderung Ereignis geworden sein wird ...

In dieser Gruppe, die mit dem ganzen Rest des literarischen Frankreich in Fehde lag — in einer Fehde übrigens, die sich oft in nachtlichen Raufereien, im Beschmieren von Hauswanden oder in Skandalszenen bei Theaterpremièren manifestierte —, zu dieser zugleich verzweifelten und munteren, stolz abseitigen und larmend vordringlichen Gruppe bekannte sich Marcel Poiret. Er hatte seine literarische Laufbahn in einer Atmosphare begonnen, die grundverschieden von derjenigen war — oder doch zu sein schien —, die jetzt ihn und ein Dutzend von Kameraden wie zu einem verschwörerischen Zirkel verband. Die erbitterte Opposition gegen das reaktionar-bigotte Milieu einer französischen Bourgeoisfamilie, aus der er stammte, hatte sich zunachst nur als bissig-melancholische Aufsassigkeit und als eine etwas puerile Neigung zu bohèmehaften Exzentrizitaten geauBert. „Mein Vater," pflegte Marcel zu konstatieren, „war ein degeneriertes Schwein. Nach auBen der gute Patriot, le bon citoyen, ehrbar, allgemein respektiert; in Wahrheit: versoffen, faul, lasterhaft. Er haBte meine Mutter. Das dürfte der einzige menschliche Zug an ihm gewesen sein, und übrigens das einzige Gefühl, das ich mit ihm gemeinsam hatte. Leider fehlen mir die Beweise dafür, daB der Herzschlag den alten Schurken im Bordell der reichen SpieBer, rue Chabanais, getroffen hat. Madame Poiret behauptet, er sei nach einem Diner mit Geschaftsfreunden bei Larue vom Tode ereilt worden, was übrigens eine mindestens ebenso unappetitliche Vorstellung ist. Madame Poiret ist eine Hyane. Sie hat alle schlechten, niedertrachtigen Eigenschaften. Sie ist frömmlerisch; pathologisch geizig; grausam bis zum Sadistischen; intellektuell minder-

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