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Wirklich begann der andere eine Konversation uber gleichgültige Gegenstande. Er sprach über das Wetter, die Fremdensaison, die Kriegsgefahr und die hohen Preise. Martin antwortete, so gut er konnte, in seinem noch recht ungewandten, stockenden Französisch. ,Worauf will er hinaus ?' überlegte er sich. 'Der führt doch irgend etwas im Schilde . . — Sein Nachbar hatte eine merkwürdig prüfende, fast lauernde Art, ihn zu beobachten. Zuweilen lachelte er, plötzhch und überraschend, als wollte er sagen: ,Wozu machen wir uns gegenseitig etwas vor, lieber Freund ? Es wird allmahlich Zeit, dafl wir zur Sache kommen!' - ,Zu welcher Sache ?' erwiderte Martin ihm stumm, nur durch Blicke. ,Ich habe wirklich keine Ahnung, was Sie meinen, mein verehrter, ungesund aussehender Monsieur.'

Es gab im sinnlosen Gesprach eine Pause. Nach dem kleinen Schweigen erkundigte sich der Fremde, bedeutungsvoll grinsend: „Schmecken Ihnen dié Drinks ?"

>Ja warum ? machte Martin erstaunt. ,,Es ist guter Pernod."

"Sie sehen nicht wie ein Alkoholiker aus", sagte der Mann.

„Es kommt auch ziemlich selten vor, daB ich trinke", sagte Martin.

„Ach so , nickte der Mann. Und, nach einer Pause, besonders hinterhaltig: „Wahrscheinlich haben Sie gerade nichts — anderes ?"

Martin deutete durch erstauntes Achselzucken an, daB er nicht begriff. Der andere, statt sich zu erklaren,' fragte nebenbei: „Wer hat Ihnen denn diese Adresse empfohlen ?"

Welche Adresse ? — wollte Martin wissen. „Ich bin zufallig hierher gekommen."

„So so", sagte der Fremde. „Da haben Sie

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