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ist wieder eine Razzia gewesen. Kommen Sie mal mit mir auf die Toilette!"

Er erhob sich und schlenderte zu der Türe, wo „Messieurs" stand. Martin zögerte eine Minute, ehe er folgte.

Es war eine recht primitiv eingerichtete Lokalitat. Nicht einmal eine Sitzgelegenheit gab es; sondern, neben dem Abtritt, nur zwei Stützpunkte für die FüBe. Übrigens roch es garstig.

Pépé hatte schon die Brieftasche gezogen. Er entnahm ihr ein Packchen aus starkem, roten Papier. „Eine Qualitat wie für Prinzen!" verhieB er noch, ehe er das Packchen öffnete, und küBte sich, selbst entzückt von der Feinheit dessen, was er zu bieten hatte, die Fingerspitzen. „Schauen Sie mal, wie das funkelt! Wie lauter kleine Kristalle!" — Martin blickte neugierig hin; was er in der kleinen roten Hülle entdeckte, war ein grauweifles Pulver. „Es sind drei gute Gramm", erkliirte Pépé und wog seinen leichten Schatz liebevoll auf der Handflache. „Ich lasse es Ihnen für 200 Francs."

Martin, seinerseits ziemlich heiser flüsternd, brachte hervor: „Ich weiB aber gar nicht — ob ich Kokain überhaupt mag ..." Und war doch schon fast entschlossen, dem verdachtigen Gesellen sein Zeug jedenfalls abzukaufen.

„Dummerchen!" Pépé sagte es beinah zartlich, mit den gedunsenen, fahlen Lippen nah an Martins Ohr. „Ich sehe doch, daB du kein Typ für Koks bist. Koks ist eine Droge für kleine Huren. Du hast ein Gesicht wie ein Philosoph. — Es ist Heroin, feinste Sorte!" Martin spürte seinen Atem an der Wange; er ekelte sich, wandte sich aber nicht ab. „Wenn du mir nicht so sympathisch warst", raunte der Handier, „würdest du das gute Zeug gar nicht kriegen! Hast du denn eine Vorstellung, was ich riskiere, indem ich dir sowas an-

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