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kraftige Empörung gegen sich selbst. ,Was ist das alles denn für abgeschmackter Unsinn! Ich habe doch noch manches in dieser Welt auszurichten, und es wird wohl irgendwo noch Leute geben, die mich brauchen können! Bleibt mir wirklich nur noch die fragwürdige Behaglichkeit des Leichenautos übrig, weil in meinem Vaterland zur Zeit das Pack die honetten Leute schikanieren darf ? . . . Ich komme ja innerlich ganz aus der Form, weil ich zu viel alleine bin und mich noch auf keine ernste Arbeit konzentrieren kann. Jetzt gebe ich mir aber einen Ruck, ziehe meinen guten blauen Anzug an und besuche ein paar hollandische Kollegen.'

Die Visiten im Haag und in Leiden verliefen angenehm. Abel hatte menschenfreundliche, gescheite und gerechte Manner angetroffen. Was hielt ihn davon ab, diese Besuche zu wiederholen, einen regelmaBigen, intimeren Verkehr mit den niederlandischen Gelehrten herzustellen ? Sie waren ihm wohlgesinnt, schatzten seine Arbeit, nahmen Anteil an seinem Schicksal. Recht herzlich war er, sowohl in Leiden als im Haag, aufgefordert worden, sich bald einmal wieder zu melden. Der Umgang mit den angesehenen, wohlbestallten Forschern hatte von bedeutendem Nutzen sein können. Hatte der eine von ihnen nicht schon vielversprechende Andeutungen gemacht ? „Köpfe wie Sie können wir brauchen", hatte er zu Abel gesagt. „Vielleicht zunachst einmal eine GastProfessur ..." Es bestand kein AnlaB, dergleichen für leere Höflichkeitsfloskeln zu halten. Abel hatte auf dieses halbe Angebot sofort eingehen sollen, und er hatte sich nicht zu schamen brauchen, spater dringlich darauf zurück zu kommen. Er unterlieB es. Warum unterlieB er es denn ? . . .

Er ging herum, lieB die Zeit verstreichen. Die hollandischen Freunde — genauer gesagt: die Bekannten,

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