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aktivistische Gemeinsamkeit einzufügen — kam ihm noch nicht.

Sein stolz und trotzig selbstgewahlter Teil war die Einsamkeit, begleitet von der monotonen Melodie des „Brummers".

Sein Teil war die Einsamkeit.

Sie ist die treueste Begleiterin auf den unendlichen Spaziergangen in der Stadt Amsterdam.

Wie gut kannte der Professor nun schon diese Stadt: bis zum ÜberdruB genau, wollte ihm scheinen, war er vertraut mit ihren StraBen, Platzen, Brücken, Parks und Grachten. Es war sonderbar, dachte er oft, daB man in einer Stadt mit solcher Intimitat Bescheid wissen konnte, ohne sich doch in ihr ,,zu Haus" zu fühlen. Sie blieb die Fremde, — obwohl man nun schon bald jede ihrer StraBenecken ebenso genau kannte, wie die StraBenecken in den heimatlichen Stadten Köln, Worms und Bonn.

Ubrigens war es eine liebenswürdige Fremde. Wenn Abel seine vergleichsweise guten Tage, seine nicht gar zu niedergeschlagenen Stunden hatte, dann fand er, und machte es sich ausdrücklich klar, daB Amsterdam eine schone Stadt war, abwechslungsreich und voll von sehenswerten, liebenswerten Platzen und Dingen.

Auf seine zurückgezogene, einsiedlerische Art nahm Abel doch ein wenig Teil am Leben. Von den Lokalen, den Bierstuben, Bars und Dancings hielt er sich allerdings mehr und mehr fern. Man traf dort überall Deutsche; das störte ihn, — nicht nur, weil die Gegenwart der Landsleute ihm lastig und sogar peinigend war; sondern vor allem, weil er zu spüren meinte, daB ihre massenhafte Anwesenheit den Hollandern ein Argernis bedeutete. Kleine, an sich unbedeutende, aber doch charakteristische Erlebnisse bestatigen ihm dieses Empfinden, und waren geeignet, es noch zu verstarken.

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