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er ihn: ,,Ist es wirklich notwendig, dafl Sie Tag für Tag mit ihrem Lieferwagen herumziehen ? Haben Sie denn wirklich gar keine andere Chance ?" — „Kommt schon mal wieder anders", sagte der junge Hollmann. „Man muB froh sein, solange man überhaupt etwas hat." — Dann summte er ein Liedchen, das ein Freund von ihm für ein Prager Emigranten-Kabarett gedichtet hatte:

,,Ob wir Zeitungen verkaufen;

Ob wir kleine Hunde führen Oder neben tauben Tanten laufen Oder als Statist Isolden küren . . .

Alles das, alles das macht uns nicht krumm, Denn wir wissen ja, wir wissen ja, warum.

Sollte man von uns begehren,

Frösche kitzeln, Steine zahlen,

Wolken schieben oder auch die Moldau kehren Oder unseren Wanzen Marchen zu erzahlen.. . Alles das, alles das macht uns nicht krumm, Denn wir wissen ja, wir wissen ja, warum."

Abel nickte; aber sein Lacheln war etwas trübe.

Einmal besuchte er den jungen Freund. Er wohnte in einem Heim, das eine Arbeiter-Organisation den deutschen Réfugiés zur Verfügung gestellt hatte. Das Gebaude wirkte, mit seinen langen zementierten Gangen und dem etwas trüben Metall seines Treppengel anders, halb wie eine Kaserne, halb wie ein billiges Hospital. Die vereinzelten Gestalten, denen man begegnete, sahen meist recht heruntergekommen, aber teilweise unternehmungslustig aus. ,Sie haben vergnügtere Gesichter, als ich sie im Huize Mozart sehe', fand der Professor, der ziemlich miBtrauisch betrachtet wurde.

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