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zu storen! Komm schon herein, da du nun einmal da bist . .

Übrigens freute Martin sich im Grund darüber, dafi Marcel neuerdings haufiger zu ihm kam. Er machte es sich nicht klar, oder wollte es sich doch nicht ganz zugeben, dafi Poirets Visiten weniger ihm als dem kleinen Kikjou galten. Marcel bewahrte seinem „petit frère" Sympathie und Freundschaft. „Ein sehr anziehendes und interessantes Affchen," pflegte er, etwas gönnerhaft, von ihm zu sagen. „Er macht mir SpaB, weil er genau so ist, wie ich in seinem Alter leicht hatte sein können, aber durch verschiedene Zufalle nicht gewesen bin. Wahrscheinlich ist er auBerordentlich begabt, und übrigens stark und zah im Grunde, bei aller Zartheit. Er macht Augen wie ein hysterisches kleines Madchen; wenn es aber drauf ankommt, weiB er recht genau, was er will. Man könnte noch Überraschungen mit ihm erleben. Er wird manches leisten, und wahrscheinlich überlebt er uns alle." —

„Eine tierisch verkommene Wirtschaft!" Marcel warf mit kühnem Schwung den leichten, hellen Hut auf einen Sessel; er stand da in seinem grauen, etwas fleckigen, aber gut gemachten Flanellanzug, mit breiten braunen Halbschuhen und einem dicken, rot und blau karierten Leinenhemd, zu dem er keine Krawatte trug. — „Wie das hier aussieht! Schweinerei!" Er lachte und fühlte sich ganz behaglich.

Kikjou hoekte nackt auf dem Bett, seine Hande um die mageren Knien geschlungen. Martin warf ihm einen Morgenrock zu. „Du siehst unanstandig aus," bemerkte er, und grimassierte, als ekelte ihn der Anblick.

Marcel hatte auf Kikjous bloBer, unbehaarter Brust das kleine, goldene Kruzifix entdeckt. Der AnlaB kam ihm gelegen, um sich gleich mit Feuereifer in

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