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Ihnen wollte ich aus Güte bei Ihren schmutzigen Angelegenheiten behilflich sein — und das ist der Dank!" Sie schien noch nicht ganz entschlossen, ob sie in der nachsten Minute weinen oder mit den Fausten über ihre Besucherin herfallen wollte.

Tilly sagte: „Pfui!" Dann schmiB sie die Türe hinter sich zu.

Die Erfahrung mit Frau Dr. Schröder war niederschmetternd. Die Bekannten aus dem Café schienen wenig erstaunt, als Tilly von ihr berichtete. „Jaja, eine unangenehme Person," sagten sie nur. „Das Meiste, was sie erzahlt, ist wohl Schwindel." Manche wollten auch wissen, dafi sie keineswegs von Geburt Schweizerin war, sondern sich ihrerseits diese Staatszugehörigkeit durch eine suspekte Heirat erworben hatte. Tilly wunderte sich, dafl von all dem nicht die Rede gewesen war, als man ihr die Anwaltin so herzlich empfahl.

Aber was sollte werden ? Das deutsche Papier dieses hafllich braun gebundene, abgegrifïene Heftchen — würde bald ungültig sein.

Ein besonders schlauer Bekannter aus dem Café wuBte Rat. Er hatte eine Freundin in Budapest —: „eine abscheuliche alte Kupplerin," wie er versicherte, „aber zuverlassig und schlau; im Grunde ein braver Kerl. Die wird schon einen Mann für dich haben...

Man schrieb der Dame; die Antwort aus Ungarn kam postwendend: Natürlich das Fraulein solle nur kommen, ein Gatte sei leicht zu finden, der ganze SpaB solle etwa 300 Schweizerfranken kosten. Tilly reiste sofort nach Budapest. Zeit war nicht zu verlieren, sonst galt der Pal3 nicht mehr.

Alles ging geschwind wie im Traum, und nur in Traumen sieht man Gesichter, wie die Kupplerin eines hatte. Sie hiefi Beatrix Flock, und ihr Haar war

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