Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

ausging, und setzte sich in die Nahe der Schwalbe. Monsieur Rubinstein unterhielt sich mit dem ungarischen Grafen, der sinnend um sich blickte, als dachte er über die Probleme einer Schachpartie nach oder über die Umstande, die ihm die Rückkehr in die Heimat seit so vielen Jahren unmöglich machten. —- Bobby Sedelmayer hielt sich etwas im Hintergrund; er hatte seine Rix-Rax-Bar gerade vorige Woche schlieBen müssen, was eine erhebliche Enttauschung für ihn bedeutete. Indessen dachte er gar nicht daran, schon den Mut zu verlieren. Vielmehr versicherte er dem jungen Kündinger, der bei ihm stand: „Europa wird überhaupt zu eng! Ich habe es gründlich satt. Von meinen neuen Planen darf eigent lich niemand was wissen. Aber Ihnen verrate ich es: ich will nach China . . . Na, was sagen Sie dazu ?" Der unverwüstliche Weiflhaarige strahlte wie ein Knabe, den der Gedanke an unerhörte Abenteuer erregt. „Nach Shanghai," flüsterte er, Glanz in den Augen und die rosige Miene freudig bewegt. „Der ferne Osten ist ein alter Traum von mir. Dort werde ich bestimmt mein Glück machen ..."

Zu ihnen gesellten sich Nathan-Morelli und die Sirowitsch, die langst zueinander gehörten. Der Sirowitsch wegen — an die er sich bis zu dem Grade gewöhnt hatte, daB man beinah von Liebe sprechen durfte —- hatte Nathan-Morelli seine Londoner Wohnung aufgegeben und war ganz nach Paris übersiedelt. „Marions Programm verspricht interessant zu werden," sagte er zu Bobby und blickte klug aus den schrag gestellten Mongolen-Augen.

Das Programm stand unter dem Motto „ZeitgemaBe Klassik". Angekündigt waren Stücke von Schiller, Lessing, Goethe, Heine, Victor Hugo, Gottfried Keiler, Nietzsche und Walt Whitman.

Als Marion das Podium betrat, wurde es still

Sluiten