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noch unkontrollierbar, noch unbeweisbar, verwirrend, Hoffnung und Entsetzen erweckend . . .

Eine schwerhörige alte Dame, die sich im Gefolge der Proskauer bewegte und lange nicht verstand, wovon die Rede war, wurde ganz ausgelassen, als sie endlich begriff. „Aber das ist ja groBartig!" rief sie mit einer Stimme, die vor Munterkeit krahte. „Dann ist ja der ganze Spuk vorüber, und wir können alle nach Berlin zurück!"

Ein paar Sekunden lang sagte keiner ein Wort. Jeder starrte auf die alte Dame, die es gewagt hatte, dies auszusprechen. Dann lachten einige — als wollten sie bekunden: Uns kann man nicht bluffen! Wir bleiben skeptisch! Aber in den Augen glitzerte es.

Das war am 30. Juni 1934.

Martin schrieb. Von dem groBen Roman, den er plante und von dem er sich so viel versprach, war noch nicht viel mehr da als ein paar Notizen. Nun aber wollte er das Vorwort machen.

Es war still im Zimmer. Kikjou schlief. Nach den langen Gesprachen und den Liebkosungen ohne Ende waren ihm endlich doch die Augen zugefallen. Schon lichtete sich die Dunkelheit hinter dem grofien Atelierfenster. Die Dunkelheit erbleichte, wurde fahl, hellgraue Töne mischten sich in die Schatten; der neue Tag kam wohl bald. Wenn er heraufgezogen ist, wird Martin sich niederlegen, um ihn fast ganz zu verschlafen. Am besten sind die Stunden der Dammerung.

Wahrend Martin sich die Papiere zurecht legte, lachelte er bei dem Gedanken, dafi ihm früher einmal schlecht geworden war, wenn er nach dem GenuB der Droge aufrecht am Tisch saB. Jetzt muBte er schon eine ungewöhnlich groBe Dosis konsumieren, damit Übelkeit sich einstellte. — ,Es wird mir wohl vom Gifte, nicht schlecht.'

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