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Er hörte Kikjou atmen. Er sah das lichte Grau der Dammerung sich rosig verfarben. Er schrieb:

„Es ist eine groBe Unruhe in der Welt. Nicht nur die, welche ihr Vaterland haben verlassen müssen, irren wie Heimatlose umher.

-,$Mit einer Dringlichkeit und einer Angst, mit einer Verzweiflung und einer Hoffnung, wie seit Jahrhunderten nicht mehr, stellt der Mensch sich die Frage nach seiner Bestimmung, seinem Schicksal, seiner Zukunft auf diesem Stern. Zu einem Gott, dessen Antlitz sich uns verhüllt, steigt zu jeder Stunde eines jeden Tages hunderttausend Mal der Schrei: Herr, wohin führst du uns ? Was hast du vor mit uns, Herr ? Welches ist der Weg, den wir gehen sollen ? Siehe: wir sind im Begriffe, uns sehr schlimm zu verirren!

Das Herz eines jeden Menschen in dieser Zeit ist berührt und ergriffen von der groBen Unruhe. Mein eigenes Herz ist berührt und ergriffen; es schlagt angstvoll in meiner Brust.

Deshalb will ich von den Ruhelosen und Heimatlosen erzahlen. Mein Ehrgeiz ist es, der Chronist zu sein ihrer Abenteuer und Niederlagen, ihrer Aufschwünge und Zusammenbrüche, ihrer Trostlosigkeit und ihrer Zuversicht. Ich wiederhole die ewige Frage: Herr, wohin führst du uns ? Welches ist unser Weg, und wo kommen wir an ? Nicht nur die Verbannten, nicht nur die Heimatlosen fragen so; aber bei ihnen — von denen jede Bindung, jede Sicherheit gefallen ist — hat die Frage den dringlichsten Ernst, die meiste Instandigkeit.

Mir ist es aufgetragen, die tausend Formen und Geb arden, in denen diese Frage sich ausdrückt, die Aufschreie und das Gesprach, die Gelachter und das Gebet, das Stöhnen und noch das trostlose Verstummen, aufzuzeichnen und festzuhalten.

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