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Schütte wahrend all der Zeit, auf das romantische Geheimnis um seinen Namen nicht hatte verzichten wollen . . . Als Tilly dann begriff, wurde sie ziemlich aufgeregt. „Aber H. S. selber — ich meine Hans Schütte, kommt nicht hieher?" fragte sie. — Ernst, ein biBchen beleidigt: „Entschuldigen Sie, daf3 nur ich es bin!" Da Tilly lachte, sagte er noch, gleich wieder munter: „Na, wir werden uns schon vertragen, Fraulein!"

Sie trafen sich in einer Teestube, nahe dem Hauptbahnhof. Ernst erklarte: „Von Ihnen habe ich schon kolossal viel gehort!" Tilly wurde ein biBchen rot. Dann erkundigte sie sich heuchlerisch: „Von wem denn ? — In Prag kennt mich doch niemand ..." — „Na, vom Hans doch," erklarte er gutmütig. „Vom Schütte. Er hat immer Freude mit Ihren Briefen gehabt." — „Ich habe mit seinen Briefen auch viel Freude gehabt," sagte sie. Und Ernst: „Er ist ein feiner Kerl! Sie müssen ihn unbedingt kennen lernen! Einen feineren gibt es gar nicht!" — Tilly, mit züchtig niedergeschlagenen Augen, — als sprache sie etwas Unpassendes aus —: „Ich habe mir schon lange gewünscht, ihn mal kennen zu lernen." — „Aber zunachst dürfte keine Gelegenheit dazu sein!" Ernst sagte es nicht ganz ohne Schadenfreude. „Er ist nach Frankreich. Von dort will er wohl nach Belgien und Holland weiter, und spater vielleicht nach Skandinavien, wenns geht ..." Tilly erwiderte eine Weile nichts. Dann bat sie den Ernst, er solle ihr etwas von seinem Prager Leben mit Hans erzahlen.

Er wurde verlegen. Wenn man plötzlich etwas erzahlen soll, fallt einem natürlich nichts ein. „Wir hatten ein recht nettes kleines Zimmer, Hans und ich," fing er umstandlich an. „Manchmal kam auch Besuch." Da stockte er schon. „Was für Besuch ?' wollte Tilly wissen. Ernst, anstatt auf diese Frage

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