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stecken, alle haben sie schon bemerkt. Jetzt muB ich aber machen, daB ich davonkomme — wohin fliehe ich nur ? Da steht ein S.A.-Mann, und dort noch einer — ich bin umzingelt. . . Man weist mit Fingern auf mich . .

Keuchend und in SchweiB gebadet wachte sie auf.

Kikjou ist fort. In Martins Zimmer mit den schonen, groBen Fenstern ist es stille geworden. Keine Wutausbrüche mehr, keine Versöhnungs-Szenen mit endlosen Tranen und Schwüren. Kikjou hat versprochen zurück zu kommen — wenn Martin frei sein wird von der Droge.

Sich befreien von der Droge — Martin verspricht esjeden T ag sich selbst und den drangenden Freunden: Es muB sein! David Deutsch, liebevoll und besorgt, hat einen ganzen Kriegsplan ausgearbeitet. Martin soll zur Entziehungskur nach Zürich fahren; dort kennt David einen guten Schweizer Arzt, mit dem er schon seit langem befreundet ist und zu dem er unbedingtes Vertrauen hat. Der ist bereit, die Kur in einem kleinen Privat-Sanatorium vorzunehmen. Es soll relativ wenig kosten. Wann wird Martin reisen ?

Die Tage vergehen, es vergehen die Wochen — er bemerkt es fast nicht. Der Heroin-Konsum steigert sich: ein Gramm, anderthalb Gramm, fast zwei Gramm pro Tag . . . Die Zeit hat keine Realitat, wenn man sie nur noch mit Traumen füllt. Zuweilen erschrickt Martin, tief im Herzen, wenn er konstatieren muB, bis zu welchem Grade er sich von der Wirklichkeit schon entfernt hat. ,Ich bin der Welt abhanden gekommen,' denkt er entsetzt. ,Fehle ich ihr ? Sie kommt ohne mich aus . . . Das Entscheidende aber für mich ist, daB sie mir kaum fehlt und daB ich sehr leicht ohne sie auszukommen weiB

Bei der Schwalbe kann es ihm geschehen, daB er

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