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Palma explodiert," sagte sie. Bernheim nahm dies nicht ernst. „Das sind Kindereien! Die Menschen hier haben ein gutes Herz. Warum sollten sie böse und blutdürstig sein ? Sie haben genug zu essen, und diesen Himmel und dieses Meer! Vielleicht kommt es zu Unruhen in Barcelona. Auf Mallorca ist man wie in Gottes SchoB. — Ich gedenke, mir von hier aus anzusehen, wie sie sich in Europa schlagen", sagte der Bankier. — Und einer der jungen Literaten zitierte lachend die Verse von Jean Cocteau:

„A Palma de Majorque Tout le monde est heureux.

On mange dans la rue Des sorbets au citron." —

Marion lieB sich nicht umstimmen. Alle schüttelten betrübt die Haupter über so viel Eigensinn; Samuel umarmte sie und schalt sie mit bewegter Orgelstimme „kleine Narrin"; sie reiste ab. Am 13. Juni kam sie in Marseille an. Es war nicht gemütlich. Am Hafen gab es weder Koffertrager noch Taxis. Für ein enormes Trinkgeld wollte ihr ein Junge das Gepack zum Bahnhof bringen. Die Hotels und Restaurants waren geschlossen, wie Bernheim es vorausgesagt hatte. Die Strafien waren verstopft von Menschen, die in langen Zügen marschierten, rote Fahnen trugen und die „Internationale" sangen. Die Gesichter schwitzten, waren eingehüllt in Staub, hinter dem Staub aber gab es ein mutiges Leuchten. Man begrüBte sich mit der erhobenen Faust. ,Was ist es?' dachte Marion. ,Ist es die Revolution ?' Sie empfand Freude, hier zu sein. Ergt in der überfüllten Bahnhofshalle bekam sie Angst. Der Zug, der sie nach Paris bringen sollte, verspatete sich. Sie fand auch den Jungen mit ihrem Gepack nicht mehr. Übrigens war sie hungrig. — Am nachsten Morgen erwartete Marcel sie in Paris, an der Gare de Lyon. Er sah glücklicher aus

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