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in Italien und gelenkt von italienischen Piloten. Woher kommt die schaurige Invasion ? Die Hölle ist losgelassen; tausend Teufel prasentieren sich in den kleidsamen Uniformen römischer Fascisten, oder in der korrekten Tracht preuBischer Beamter und sachsischer Geheimagenten; das satanische Gesicht hat viele Formen, niemals aber könnte es ihm gelingen, seine Grausamkeit und seine dünkelhafte Dummheit zu verbergen. Nun beginnt der Teufel sein Werk: er schafift „Ruhe und Ordnung". Massenverhaftungen setzen ein, ein preuBischer Beamter oder ein römischer Offizier brauchen nur den fürchterlichen Wink zu geben, und ein Mallorcaner Bürger wird abgeführt. Die Kerker füllen sich; um Platz für neue Opfer zu schaffen — oder einfach, weil man es gern knallen hort — erschieBt man grundlos Verhaftete. Manchmal nimmt man sich nicht die Mühe, die Unglücklichen erst im Gefangnis abzuliefern: man holt sie nachts aus den Betten, fordert sie, grimmig lachelnd, zu einer „ Spazierfahrt" auf; ruft ihnen dann munter zu: Jetzt laufe! — Jetzt spring aber!' — denn man hat Humor — und dann kracht der SchuB. Am Morgen liegt die Leiche im Gras, am Waldessaum, oder auch mitten in der Stadt, es kommt nicht darauf an — in einer kleinen Blutlache, mit dem Gesicht auf dem Pflaster. Der Bischof von Palma findet dies alles christlich, segnet die Mörder und betet öffentlich für ihr Seelenheil. Frauen werden vergewaltigt, Kinder miBhandelt, Manner zerfetzt. Das Meer, das unsere friedliche Insel vom Festland trennt, scheint blutig verfarbt. Drüben, in der groBen Hafenstadt, stehen die Kirchen in Flammen. Dort wird erbittert gekampft. Eine Clique von Generalen, ausgehalten von den reichen Leuten, ist gegen die Regierung aufgestanden und will alle Macht im Lande haben. Das Volk laBt

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