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nachprüfen konnte. Sehr eindrucksvoll und unvergeBlich war auch der Geruch in einem weiten, unbenutzten Kellerraum, der einmal als Billard-Zimmer gedient hatte. Die grüne Bespannung des langen Tisches war jetzt von Motten zerfressen. In den Wandschranken verwahrte die GroBtante Teegeback und Chocoladeplatzchen. Tilly liebte es, mit der alten Dame die gewundene, geheimnisvolle Treppe hinunter zu steigen, die vom Speisesaal ins Billard-Zimmer führte. Das kleine Madchen war ganz versessen darauf, den Gang aus der Sphare des Lichts in die Grabkammer der fleckigen Billardkugeln und süBen Kuchen zu tun: teils aus Naschhaftigkeit, teils aber auch, weil das Aroma der kühlen, kellrig dumpfen Luft in diesem Raum unwiderstehlichen Reiz für sie hatte.

Wahrend die sich innig Erinnernde im geheimnisvollsten, tiefgelegenen Raum des versunkenen Hauses weilte, klopfte es an der Tür. Tilly sagte: „Herein". Frau Barli prasentierte den Todes-Tee. Tilly lachelte ihr zu: „Danke schön, Frau Barli. Vielen Dank. — Übrigens, ich möchte morgen früh nicht gestort werden. Lassen Sie mich ausschlafen. Ich habe einen anstrengenden Tag gehabt." — „Sicher," sprach mit rauhem Kehllaut die Wirtin. Sie nickte ernst und zog sich langsam zurück. Tilly schloB die Augen, um nicht die Türe sich hinter ihr schlieBen zu sehen: hinter dem letzten Menschen, mit dem sie auf dieser Erde gesprochen hatte. Hinter dem letzten Menschen.

Als sie allein war, stieg gleich der Garten der versunkenen Kindheit wieder auf, als hatte er nur geduldig darauf gewartet, tröstlich wieder da zu sein: der verwunschene Garten mit den bunten Beeten, den Brunnen, dem Gesang der Vogel . . .

Tilly brauchte nicht mehr aufzustehen, um sich ihren kleinen Trank zu mischen. Die Veronal -

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