Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

fessors bei der Morgenvisite sehr ernst. „Ich habe beinah keine Hoffnung mehr für Ihren Freund," erklarte er David.

LieBe nur Kikjous Adresse sich feststellen! Aber Kikjou scheint vom Erdboden verschwunden, niemand weiB, wo er sich aufhalt. Martin fragt manchmal nach ihm — nicht sehr oft; aber doch mit einer Dring lichkeit, einer Gier, die zu verbergen er sich nicht mehr die Mühe nimmt, oder nicht mehr fahig ist. ,,Hast du nichts von Kikjou gehort?" — „Doch, er ist in Lausanne, bei seinen Verwandten, er hat eine recht unangenehme Grippe, sowie es ihm besser geht, wird er kommen." David Deutsch ist so erfinderisch geworden, es fallt ihm so vieles ein, um Martin nur die schlimme Wahrheit zu ersparen: daB Kikjou völlig unauffindbar ist; daB er sich ganz und gar von Martin und von allen, die mit Martin zusammenhangen, zurückgezogen hat. — „So so, eine Grippe," sagt Martin, der es zu glauben scheint. „Armer Kikjou, er hat immer Pech. Aber warum schreibt er denn nicht ? Das könnte er doch wirklich mal tun." — „Er hat mir eine Karte geschrieben," erzahlt David flink. ,,Er laBt dich schön grüBen, und er verspricht dir einen langen, netten Brief." — „Das ist brav von ihm." Martin lachelt matt und froh zur Decke hinauf. „Wenn ich mit Mama in der Schweiz bin, soll er mitkommen; dafür wird das Geld meines alten Herrn schon noch langen ..."

Kikjou halt sich ratselhaft verborgen. Marion reist wohl gerade durch die Böhmischen Bader. Marcel ist in Spanien. Keiner von den nachsten Freunden ist da. Nur aus der „Schwalbe" spricht ab und zu jemand vor: das Meisje oder die Proskauer. Einmal erscheint sogar die Frau Wirtin selbst: energisch, von etwas polternder Munterkeit, dabei gemütvoll — und David kann sie nur mit Mühe daran hindern,

Sluiten