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glaubt an Gott," erzahlt er der Mutter, die gar nicht weiB, wer das Wesen, das diesen sonderbaren Namen — Kikjou — tragt, eigentlich ist. „Er glaubt ganz fest an Gott, und an die Erzengel, und an alle Heiligen . . . Kikjou hat jetzt Grippe, ich weiB, deshalb kann er nicht hier sein. Aber sowie er wieder gesund ist, und mich wieder besuchen kommt, muB ich alle diese Dinge ausführlich mit ihm besprechen, alle diese Dinge vom lieben Gott ..."

Es dauerte noch mehrere Stunden lang. Der Kranke kam nicht mehr zu einem klaren BewuBtsein. Er phantasierte ohne Unterbrechung. Seine wirren Reden kreisten um Kikjou und den lieben Gott; auch gewisse Verse des verruchten Lieblingsdichters kamen vor. Einmal schrie er: „Kikjou hat den lieben Gott entdeckt — eine enorme Entdeckung! Aber ich stehe nicht in Gunst bei Ihm. Kein Lichtstrahl trifft mich aus Seinen groBen schonen, fürchterlichen Augen. Ich gehe. Ich gehe ja schon . . . Wenn du die Mythen und Worte entleert hast, solist du gehen . . . Niemand wird weinen, wenn du verschwunden bist... Der liebe Gott, den Kikjou entdeckt hat, kennt keine Tranen..

Der letzte Kampf war sehr schwer. Martin saB starr aufgerichtet im Bett, mit gereckten Armen. Er bewegte die Arme —: nach was griff er denn ? Wen wollte er denn berühren ? Erschauernd fiel die Mutter über sein Lager. Ihr graute; denn Martin, ihr armer Sohn, ward geschüttelt von Fausten, die unsichtbar sind. Auch schien es ihr, daB er strahlte. Von seinem Gesicht, das gleich erstarren würde — die Mutter wuBte es: nun würde sein Gesicht gleich erstarren — kam Glanz. Um sein immer noch aufgerichtetes Haupt, so schien ihr, zuckte ein Glorienschein wie von Blitzen, ein elektrisches Diadem, eine tötliche Krone.

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