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ihn dazu, mit geschlossenen FüBen, etwa zwei Zentimeter hoch in die Luft zu springen. Es war ein grotesker und erschreckender Anblick. Erschreckend war auch das Zornesfunkeln in Davids Augen, als er jetzt Kikjou anschrie: „Sparen Sie sich Ihre frommen Wünsche und Gebete! Wenn es Ihren lieben Gott überhaupt geben sollte, dann ist Martin ihm naher gewesen als Sie, mit allen Ihren Sprüchen und Litaneien!"

Kikjou schwieg, sein fahles, liebliches Gesicht blieb starr. Die Augen, in denen Grün, Hellblau, Goldbraun, Violett und Schwarz sich in einer zugleich undurchdringlichen und strahlend hellen Tiefe mischten, schauten an David vorbei. Nach einer groBen Pause sagte er: „Wahrscheinlich haben Sie recht. Wir wissen nicht, wen der Herr liebt und bevorzugt." Er verstummte noch einmal; in seinen Augen wurden alle Farben von dem Schwarz verschlungen; sein Bliek war in Finsternis getaucht wie ein Gewasser, über das finstere Wolken ziehen. ,,Ich bringe Unglück," sagte er noch, wieder nach groBer Pause. Und er stand schön und trostlos da —: ,Wie ein Todesengel,' dachte David, der seine Heftigkeit von vorhin bereute. Da Kikjou immer noch schwieg, fragte David nach einer Weile mit etwas bebender Stimme; „Warum sind Sie nicht bei ihm gewesen ? Ich werde es niemals verstehen, warum Sie nicht gekommen sind. Er hat immer wieder nach Ihnen gefragt — nur nach Ihnen. Haben denn all meine Nachrichten Sie nicht erreicht ? Die Briefe, und die drei Telegramme?"

„Nein," antwortete Kikjou, „ich habe nichts bekommen." Nach einer Pause fügte er hinzu: „Aber ich ware wohl auch in Belgien geblieben, wenn alle Ihre Botschaften mich erreicht hatten. — Martin brauchte mich nicht, er wollte mich nicht mehr.

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