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mer über Martins Verhaltnisse gewesen war und auf dem er so eigensinnig bestanden hatte.

Nun hielt sich Herr Korella über das „luxuriöse Appartement" auf, in dem sein Junge logiert hatte. ,,Wir sparen in Berlin mit jeder Briefmarke und jedem Trambahnbillet," sagte der Vater gekrankt, „damit wir dem Jungen was schicken können — und er etabliert sich hier wie ein Millionar!" Dann kam Herr Korella wieder auf die hohen Begrabniskosten zurück, von denen er schon unterwegs ausführlich geredet hatte. Was ihn jedoch am allermeisten krankte und erregte, das waren gewisse anstöBige und mysteriöse Posten auf Martins Hotelrechnung. „Warum hat er denn so oft Löcher in die Bettbezüge gebrannt ?" wollte Herr Korella erbittert wissen. „Immer wieder ist etwas für verbrannte Leintücher und Kissen zu bezahlen. Ich kann mir das gar nicht erklaren; es sieht geradezu nach böser Absicht aus — als hatte es ihm Vergnügen gemacht, das gute weiBe Zeug zu ruinieren —: auf meine Kosten, natürlich!"

Für David wareseinfastkörperlicher Schmerz, sich das alles anhören zu müssen. Alles an ihm zuckte; dabei gab er sich die gröBte Mühe, ein liebenswürdiges Gesicht zu machen. Das Lacheln aber, das er produzierte, ward immer verzerrter. Übrigens hatte er den besten Willen, innerlich nicht ungerecht gegen Martins Vater zu sein. ,Sicherlich gab es für den Alten Grund genug, sich Martins wegen Sorgen zu machen,' dachte er. .Martin verhielt sich dem Vater gegenüber oft merkwürdig brutal. ,,Der Alte ist reicher, als er zugibt; der Alte soll zahlen. . ." Vielleicht ist dieser Alte eher noch etwas armer, als er es gerne zeigen möchte . . .'

Inzwischen war Herr Korella in eine Art von nervösschimpfendem Lamentieren geraten. „Der Junge wuBte eben überhaupt nicht, was das bedeutet:

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