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bar vor . . . Ich erinnere mich doch noch ganz genau, wie bei uns zu Hause ahnliche Geschichten erzahlt worden sind, wahrend des Weltkrieges. Mein Vater und alle Erwachsenen fanden sie wunderbar, und auch wir sollten begeistert sein. Aber wir lernten diese Geschichten hassen, als wir anfingen, selbstandig denken zu können. Denn wir lernten den Krieg hassen. Revolutionar wurden wir gerade aus Abscheu vorm Krieg ..." Die Blonde verstummte nachdenklich.

„Aus Abscheu vorm imperialistischen Krieg!" rief ihr jemand vom anderen Ende des Tisches zu. „Diesmal handelt es sich um den groBen Befreiungskampf, um die heroische Abwehr des fascistischenUberfalls ..."

„Das weiB ich doch selber," sagte das Meisje, deren schönes, sinnend in die Hand gestütztes Gesicht plötzlich müde aussah. „Du brauchst hier nicht zu reden wie in einem Massenmeeting . . . Aber sonderbar ist es doch," schloB sie, nach einer Pause, mit sanfter Hartnackigkeit. „Unter neuen Voraussetzungen müssen wir plötzlich alles herrlich finden, was wir damals, 1917 und 1918, grauenhaft gefunden haben . . ."

Der junge Hollander — der die Betrachtung des Madchens gar nicht gehort hatte oder nicht hatte hören wollen -— war schon bei neuen heroischen Anekdoten. „Aller Enthusiasmus ist auf unserer Seite," erklarte er. „Die besseren Menschen sind auf unserer Seite. Wenn diese Rebellen nicht von Deutschland und Italien offen gestützt würden, waren sie langst schon fertig. Und wir werden sie fertig machen, trotz all den Flugzeugen und Bomben und all dem vielen Geld, das sie bekommen!"

Man sprach weiter über die Sieges-Chancen. Die Meisten in der Runde auBerten sich optimistisch. Einige lieBen auch Befürchtungen hören. Plötzlich

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