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Kikjou dachte an die Gesprache von Martins Freunden in der „Schwalbe".

Wie heftig sie sich bemühten, all diese Menschen, von denen einige Kikjou nie besonders sympathisch gewesen waren! Wenn man von auBen, als ein Fremder, Unbeteiligter, in ihren Kreis trat, wirkte der ungeheure Ernst, die Aufgeregtheit, mit der sie ihre theoretischen Gesprache führten, fast etwas komisch. — ,Nein, nicht komisch,' — Kikjou nahm innerlich diesen lieblosen Ausdruck gleich zurück — ,aber rührend wirkt ihr gespannter Eifer. Sie streiten sich darüber, welches MaB von Freiheit der Opposition zu gewahren sein wird, wenn „der Tag" erst da ist —; welcher Tag? Nun, der Tag des Umsturzes, auf den sie warten; der Tag der groBen Veranderung

An den hat auch Martin geglaubt, von ganzem Herzen. Aber er war zu müde, zu hochmütig und zu traurig, um ihn abzuwarten. Er hatte es eilig, sich davon zu machen . . .

Für die anderen aber, für die, welche geduldig genug sind, auszuharren, und wohl auch zu kampfen —: wird es wirklich ein so groBartiger Tag sein, wenn er dann schlieBlich kommt ? Wird er dann einen so schonen Trost, eine so herrliche Erlösung bringen ?

Für den Augenblick scheinen diese Menschen gründlich ausgespielt zu haben; wie nach einem verlorenen Kampf liegen sie auf der Erde. Hilfe für sie scheint es jetzt nicht zu geben; von der Welt bekommen sie keine, und die Hilfe des Höchsten nehmen sie nicht in Anspruch. Sie beten nicht. Sie behaupten, nicht an Gott zu glauben . . . Wie schwer es sein muB, nicht an Gott zu glauben! Sein Dasein ist evident. Es zeugt die ganze Schöpfung für Seine gewaltige Existenz ... Vielleicht ist Gott aber bei ihnen, obwohl sie sich darin gefallen, ihn zu leugnen. Man weiB ja nie,

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