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das Zukünftige. Alles, was wir tun oder lassen, tun oder lassen wir nach Seinem Plan. Auch die, die Ihn leugnen, streben auf Ihn zu. Andererseits gibt es viele, die Seinen Namen oft im Munde führen und Ihm doch ein Argernis sind. Es ist ja erstaunlich, daB überhaupt Dinge in der Schöpfung vorkommen dürfen, die Ihm zum Argernis werden, da Er doch mit Seiner Schöpfung identisch ist, oder die Schöpfung einen Teil Seines Wesens ausmacht. Aber dies ist, höchst ratselhafter Weise, eben doch möglich. Vielleicht haben wir es uns ungefahr so vorzustellen, daB Er, in solchen F allen, AnstoB an eigenen Charakterzügen nimmt. Eine so enorm vielfaltige und komplexe Individualitat wie Gott hat natürlich auch grausame, selbstsüchtige, tückische und selbst ordinare Züge —, die er in sich bekampft . ..

Die ganze Frage, wie das Böse in die Schöpfung, und besonders in den Menschen kommt, obwohl Gott doch sicherlich in Seiner eigenen Schöpfung steekt — diese Frage könnte uns ungeheuer weit führen. Keinesfalls dürfte es von Gott so gemeint sein, daB wir uns durch diese Frage ablenken sollten lassen von einem sehr notwendigen Kampf gegen das Böse.

Da haben wir das Wort: ablenken. Wir sollen uns durch Gott nicht ablenken lassen. Deshalb sind die ,,Schwalben"-Leute, — und nicht nur die — so ungeheuer gegen Gott eingenommen, wollen nichts von Ihm horen, und blinzeln sich höhnisch zu, wenn ich Seiner Erwahnung tue: —weil sie alles, was mit Ihm zusammen hangt, für ein kolossales Ablenkungsmanöver halten — für eine Art von Trick der herrschenden Klasse, des ausbeuterischen Kapitalismus „Religion — das Opium fürs Volk". Ach, meine alte Streitigkeit mit Marcel — und Martin saB dabei, als ginge es ihn schon nichts mehr an . . .

Gott — ein Ablenkungsmanöver der Bourgeoisie.

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