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aufregend, Deutschland wiederzusehen . . . Die tapferen Illegalen . . . Unerhörtes Erlebnis . . . Ich zittere — spürst du es? — aber nicht aus Angst!" — „Tapferes Madel!" Er konstatierte es innig, dabei forsch. Noch ein KuB, dann muBte sie ins Abteil.

Die Proskauer kehrte nicht wieder. Ehe man in Paris erfuhr, dafi sie verhaftet war, wurde, durch Berliner Freunde, bei der Schwalbe bekannt, daB der alte Herr Korella, Martins Vater, in einem Konzentrationslager saB. Gleich nach seiner Rückkehr hatten die Gestapo-Beamten ihn abgeholt. Frau Korella war in ein Krankenhaus überführt worden. „Man hat die beiden alten Leute denunziert," berichteten die Berliner Freunde. „Sie sollen in Pariser Emigrantenkreisen kraB staatsfeindliche Reden mitangehört und sogar selbst geführt haben." — Da begriffen alle: Auf dem Friedhof, als die Schwalbe an Martins Urne etwas unbeherrscht war, ist ein Spitzel unter uns gewesen. Sie ahnten, um wen es sich handeln muBte. Dieser Walter Konradi . . .: den Meisten war er gleich nicht sympathisch gewesen, nun betonten sie es. Theo Hummler stellt Nachforschungen an. Konradi war abgereist —:,,nach Belgien", wie der Concierge seines Hotels versicherte. Bei der Schwalbe hatte man keine Zweifel mehr: „Von dort aus ist er weiter nach Berlin gefahren ..."

Theo Hummler hatte seine Relationen im Reich. Er war es, dem die Nachricht zugetragen ward, daB die arme Proskauer — mit einer Naivitat, einer Dummheit, die unglaublich schienen — dem Spitzel und Agent-provocateur auf den Leim gegangen war. An der deutschen Grenze war sie festgenommen worden; Name und Nummer des falschen Passes, auf den sie reiste, waren der Kontrolle bekannt. „Man wird

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