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ihr in Berlin den Hochverrats-Prozess machen," wuBte Theo Hummler.

Bei der Schwalbe saBen sie wie versteinert. Ein paar Sekunden lang sagte niemand ein Wort; dann erschraken alle; denn die Schwalben-Mutter hatte furchtbar auf den Tisch geschlagen, und nun brüllte sie: ,,Dieser Hund! Dieser Hundü" Ein anderes Wort schien ihr nicht einzufallen. Sie bekam keinen Atem mehr; ihr Gesicht wurde blau. Niemals hatte man sie je so gesehen. Ihre Faust fiel noch einmal, schwer wie ein Stück Eisen, auf die Tischplatte nieder. „Wann holt diese Hunde der Teufel ?" fragte die alte Frau. Ihre Kapitans-Augen, mit denen sie drohend von unten schaute, waren blutunterlaufen.

SchlieBlich sagte das Meisje: „Ich verstehe das nicht . . . Ich kann so etwas nicht verstehen . . . Ein Spitzel — jemand, der von den Nazis doch wahrscheinlich ziemlich viel Geld bekommt — sollte gröBere Dinge zu tun haben, als ein paar arme Emigranten ins Unglück zu bringen. Militarische Geheimnisse, diplomatische Intrigen —: so was müBte er herausbekommen. Was für ein Vergnügen kann es ihm machen, die arme Proskauer zu ruinieren?" — Ein anderer erklarte: „Solche Sachen macht er nebenbei, als FleiBaufgabe. Sicher wird er in Berlin besonders belobigt, wenn er nicht nur Pariser Staatsgeheimnisse mitbringt, sondern auch noch ein paar Emigranten ans Messer liefert. AuBerdem weiB die Proskauer vielleicht Adressen von ein paar Sympathisierenden in Deutschland: die will man von ihr erpressen." — Das Meisje blieb fassungslos. „Und die alten Korellas ? Die waren doch an keinem Comité angestellt, wuBten keine Geheimnisse, waren brave, reaktionare SpieBer . . Theo Hummler — mehr nachdenklich als empört —: „Man gewöhnt sich nicht

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