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wehe! —, und mit dem Piccolo in Lausanne, und mit dem kleinen weiBen Hündchen bei deinem Onkel ? Oh pfui über dich, du Stück Dreck und Laster, du Abhub, du hündisch-sündiges Gewachs! Gestehe! Bekenne! Parasit du — niemals hast du richtig arbeiten können; dein Vater in Rio — seinerseits freilich ein Menschenschinder, Wüstling ersten Ranges — hatte allen AnlaB, miBzufrieden mit dir zu sein. Tugendhaft warst du immer nur im falschen Moment, zum Beispiel, als du Martin alleine lieBest mit der chose infernale; zunachst aber hattest du ihn zu seinen Exzessen eher ermutigt, auf deine hinterhaltige Art. Als es zu spat war, irrtest du durch die StraBen: „II n'est nul part . . . il n'est nul part. . Denn nun warst du es, der sich einsam fand.

Armer kleiner Kikjou, Sünder du auf den Knien —: siehe, unfaBbar milde streifen dich Bliek und Lacheln dessen, der dein Erlöser ist. Nicht nur über alle deine Schlechtigkeiten, groBen und geringen Infamien weiB er so genauen Bescheid. Er vergiBt nicht, was du ausgestanden hast. Er kennt deine Einsamkeit, deine geistigen Qualen, deine Ratlosigkeit, deine Verwirrtheit, deine Zartlichkeit, alle Anstrengungen, Aufschwünge, Enttauschungen deines empfindlichen Herzens. Er ist den Menschen nicht fremd — und du bist nur einer von ihnen, nicht schlimmer als die anderen; wohl auch kaum viel besser —: ein Mensch, armer kleiner Kikjou, ein Menschensohn, auch du —: halte deine Stirne dem Erlöser hin! Er verzeiht dir vielleicht; denn über deine Wangen fliefien menschliche Tranen. Auch du tragst dein Kreuz, knieendes Kind auf dem kalten Boden, und deine Schultern schmerzen unter seiner Last.

Wie viel Zeit vergeht, wahrend du betest ? Stunden, und es wird Nacht. Die Patronne tritt ein, sie bringt Schüsseln — das ist dein Abendessen : sieht

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