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strömt — ein Geruch nach Mandelblüten und einem feinen Benzin. Ja, es muB eine Benzin-Sorte geben, von so erlesener Qualitat, wie das kraftig-zarte Parfüm dieses Engels. Seine glanzumflossene Figur laflt, auf geheimnisvolle Weise, an ein starkes, elegantes Fahrzeug denken — an ein schnittiges Automobil oder ein flottes Motorboot. Der befiederte Jüngling ist groB und schlank; sein Gesicht mit dem übermaBig leuchtenden Bliek hat die überanstrengte Magerkeit, wie man sie bei Sportsleuten findet. — ,Wie geschwind er ist!' denkt Kikjou, und dies ist das Erste, was er denken kann.

Der Engel bewegt sich —: groBer Vogel, der auffliegen möchte; dem der ïrdische Aufenthalt nicht behagt. — „Komm!" ruft der Engel mit einer tiefen, nicht sehr melodischen, etwas brummenden Stimme. „Komm, Knabe!" — Kikjou, in seinem TranceZustand vor dem Kruzifix, scheint diese Worte nicht recht ernst zu nehmen. Deshalb wiederholt sie der Himmlische Bote, wobei er starker mit den Flügeln rasselt: „Komm, Knabe! Komm!" „Wohin ? erkundigt sich Kikjou und wendet sich, um seinen Gast genauer zu betrachten. Der Engel hebt langsam, mit schoner, runder Geste den Arm; zwei lassig und majestatisch erhobene Finger weisen zum Fenster, hinter dem der Schnee fallt. „Komm, komm! So komm doch!" Es klingt mehr mahnend als lockend. Er schüttelt das Haar, und die Duft-Wolke wird intensiver, als niste das Parfüm von Mandelblüten und sehr feinem Benzin vor allem in seinen Locken.

Sein Haar ist fast eine Mahne —; ,eine Löwenmahne,' stellt Kikjou fest —, sehr lockig und üppig, wohl auch widerspenstig; wenn nicht ein schmales Silberband es zusammenhielte, würde es wie ein barocker Glorienschein um dieses sportlich harte Jünglingsgesicht wehen und flattern. Das Silberband

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