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sinn!" Und ehe der zurechtgewiesene Knabe sich von seinem Schrecken noch erholen kann, hat sein Engel sich sehr graBlich verwandelt. Er flattert, er hebt sich, saust und kracht; er wird zum Bienenschwarm, wird zur eisigen Wolke, zur Flamme; er löst sich auf, sammelt sich wieder; scheint ein Raubvogel, der über Kikjou kreist; ein Flugzeug, surrend, mit starren Flügeln; ein Monstrum ohnegleichen ist der schlanke Jüngling geworden; auf den Knaben stürzt er sich, wie der Habicht auf das zitternde Lamm — wie Zeus, in einen Vogel verwandelt, sich auf Ganymed stürzt, so umklammert das himmlische Ungetüm mit furchtbar bewegten, furchtbar harten Gliedern den Kikjou. Hinaus in den Schnee! Hinaus in die Nacht! —: keine Barmherzigkeit kennt der Engel. Er selbst ist Schneesturm geworden, rasendes Element; seine Umarmung ist teuflisch, ist himmlisch, ist viel zu stark; überwaltigend sind die Gerausche, die er hören laBt; Motoren-Larm, holde Spharenmusik, RaubvogelGeheul, Stöhnen der Liebenden, gellendes Hohngelachter, tiefe, klagende Menschenstimme —: alles in Einem, betaubende Melodie.

Komm, komm, Kikjou — durchs Fenster hinaus, durch das Glas hindurch, in die Nacht, in den Schnee, ins WeiBe, ins Ungeheure! Fliege hin, sause über die Lander, man hat dir ein Fahrzeug erster Klasse zur Verfügung gestellt, schauerlich und wohlig ruhst du in den Armen deines süBen, rasenden, monströsen Engels. Hören und Sehen vergehen dir, du klammerst dich an seinen stahlemen Nacken, er redet dir freundlich zu — mit Vogelstimme, Menschenstimme, Engelstimme. „Keine Angst. . . keine Angst . . . Der Schnee hört auf. . . Wir sind gleich am Ziel, und du wirst erwartet. . . Ton grand frère t attend . . . Le voila . . . Tu le reconnais ? ... Le voila . . . le voila ..

Kikjou, le petit frère de Marcel, schlagt die Augen

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