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noch begegnet bin! Ein gutes Wiedersehen zum SchluB. Ein guter Abschied von Europa; ein hoffnungsvoller Abschied.' —

Wahrend der letzten Tage, die sie in Paris verbrachte, war sie besser gestimmt als die ganzen Wochen vorher; vielleicht hing es mit Kikjou zusammen, und er war es wohl, dem sie dankbar sein muBte.

Sie ging durch die geliebten, vertrauten StraBen und dachte: Au revoir. Ich sehe euch wieder. Wir sind noch nicht fertig miteinander; noch lange nicht. Uns steht noch allerlei bevor — euch und mir: nicht nur Bitteres, sondern auch Triumphe. Jetzt haben wir keine gute Zeit, viele Gefahren drohen; doch kommt es auch anders, auch besser.

Au revoir, Boulevard St. Germain, rue Jacob, rue des Saints Pères, Boulevard St. Michel, rue Monsieur le Prince; au revoir, Quai Voltaire, Place de la Concorde, Boulevard des Italiens, Place Blanche, Boulevard Clichy, lacherliche alte Moulin Rouge. Auf Wiedersehen, du taubengraues, perlengraues Licht der geliebten Stadt! Heimat der Pariser, Heimat der Franzosen, Heimat der Heimatlosen, Herz Europas — leb wohl! Sieh mich nur recht spöttisch und zurückhaltend an — ich lasse mich von dir nicht kranken. Bin ich die Unerwünschte für dich, 1'indésirée, und am Ende doch nur eine sale boche ? Was fichts mich an ? Ich liebe dich, auch wenn du keinen Wert darauf legst. Je t'aime malgré toi. Deine kühlen, spöttischen Blicke argern mich nicht; um es nur zu gestehen: eher sind sie geeignet, mich zu amüsieren. Was sagen mir deine Blicke ? — Alors, en somme, Madame, vous êtes sans patrie ... Da muB ich freilich etwas widersprechen. Heimat — das Wort ist so voll mit Sinn, so inhaltsreich, ist so schwer und tief. Ich bin so vielfach gebunden — nicht nur an Deutschland, das ich nie ver-

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