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terias oder „Drug Stores", auf hohen Barstühlen oder im Stehen hastig eingenommen — schmeckte ihm nicht. (,Bohnen zum Fisch, Bananen mit Mayonnaise, Apfelkuchen mit Kase, Eiswasser zum Kaffee und Kaffee zur Suppe —: wer halt denn das aus!' dachte er grimmig). Die süBlich scharfen Zigaretten verursachten ihm Hustenreiz; der Whisky machte ihn krank; die Jazz-Musik, die überall aus den Radioapparaten larmte, ging ihm auf die Nerven; er fürchtete sich vor allem, sogar vor den Zeitungen mit ihren ewig sensationellen, immer schreienden Überschriften, und ganz besonders vor den dicken Sonntagsnummern, an denen man schleppte wie an einer Last. Er fühlte sich so elend, daB er Tage lang das Bett hütete: ,es muB eine Grippe sein, Halsschmerzen habe ich auch, wahrscheinlich etwas Fieber, sicher kommt es von dem feuchten Klima.' Er liefl sich, um die Höhe seiner Temperatur festzustellen, ein Thermometer aus dem Drug Store kommen; aber selbst das medizinische Instrument erwies sich als bösartig-fremd. Es funkelte tückisch-munter; die Zahlen schienen zunachst unleserlich, als er sie dann schlieBlich doch herausbekam, entsetzte er sich über ihre Höhe: 103, 104 — was sollte denn das bedeuten? MuBten denn hier alle europaischen MaBe überboten werden ? —

Er hatte drei Wochen für New York zur Verfügung gehabt, ehe er nach dem Mittelwesten abreisen muBte, um seine Tatigkeit an der kleinen Universitat zu beginnen. Drei Wochen — eine lange Zeit, und sie war langsam vergangen. Nun aber waren es nur noch etliche Tage, die blieben. Sorgenvoll und pedantisch sagte sich der Professor: ,Ich habe noch zu wenig von der Stadt gesehen. Ich muB etwas unternehmen.'

Man hatte ihm, in Europa, die Aussicht gerühmt, die von einem der höchsten Gebaude New Yorks, dem

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