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der gefallt mir am besten, wenn ich mit dem einmal tanzen dürfte ..."

Man plauderte eine Viertelstunde Die gemütvolle Anni mufite noch einmal Bier haben; die exotische Kleine trank Tee. Sie sagte zu Benjamin, er habe ein interessantes Gesicht. „Die Stirn — so gescheit —, und Augen wie einer, der sehr lieben kann." — „Das können sie alle!" rief übermütig die Vollbusige vom Rhein, und trallerte: „Die Manner sind alle Verbrecher!" Es war eine lustige Stimmung. Die braunlich Schlanke aber schaute auf die Uhr. „Wir sind jetzt siebzehn Minuten beisammen," steilte sie, sanft und ernsthaft, fest. „Das kostet schon ziemlich viel. Wenn wir uns zu den Gasten setzen, müssen wir namlich ebenso viel dafür verlangen, wie wenn wir mit ihnen tanzen: Das hast du wohl gar nicht gewuBt? Jede Minute wird gezahlt und berechnet ..." Sie lachelte müde; hatte auch wieder den gequ alten Zug zwischen den Brauen. „Ich dachte, es ist fair, wenn ich dirs sage."

Die lustige Anni aus Köln machte böse Zeichen mit den Augen, runzelte die Stirne, schüttelte den Kopf. Aber der Professor war schon aufgestanden. „Ja, dann muB ich also bezahlen ..." Er fühlte sich plötzlich sehr niedergeschlagen. ,Warum bin ich enttauscht ?' dachte er, schon zum Gehen gewendet. ,Was habe ich mir erwartet ? Die einzige Überraschung dürfte doch sein, daB der kleine SpaB nicht teurer war. Natürlich kostet es ein paar Cents, wenn man die Zeit der fleiBigen Tanzerinnen in Anspruch nimmt. . . Wer erwartet Gratis-Unterhaltung von armen Huren ?'

Er sah, durch eine dicke Wolke von Zigarettenrauch, noch einmal das zarte, müde Gesicht der Kleinen aus Honolulu —: eine empfindliche, schon etwas gelblich welke Blüte über dem anmutig schmalen Hals. Sie

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