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Mensch sollte Gewallt über andere Menschen haben. Die Macht verdirbt den Charakter. Ich bin Anarchist. — Ja, Tullio kennt das Leben!" schloB er triumphierend.

Spater, auf der StraBe, preBte er Marions Arm und sagte mit einer Stimme, die mehr wütend als zartlich klang: „Ich möchte mit dir allein sein, Marion! Ich muB mit dir allein sein!"

„Das möchte ich auch," sagte Marion.

Er versetzte düster: „Aber im Hotel geht es nicht. Dort kennen mich alle; sogar der Nachtportier weiB, daB ich der Fensterputzer Tullio bin. Es würde einen Skandal geben, wenn du mich mitnahmest." Nachdem er diese Betrachtungen angestellt hatte, stampfte er vor Zorn mit dem FuB aufs StraBenpflaster.

„Nein, im Hotel geht es wohl nicht," gab Marion zu. Dabei berührte sie mit ihren Fingern seine geballte Faust: die groBe, harte Faust eines Arbeiters.

Sie stand nahe bei ihm. Ihr Bliek ging über sein Gesicht. Die Lippen hatte er schmollend vorgeschoben, und in den Augen gab es Wetterleuchten. Er argerte sich wohl noch immer darüber, daB im Hotel sogar der Nachtportier ihn kannte und wuflte, daB er nur der Fensterputzer war.

Marion löste ihre Finger aus der Umklammerung seiner Faust. Sie berührte vorsichtig seinen Nacken, gerade dort, wo das schwarze, feste und seidige Haar ansetzte. Da umschlang er sie. Er küBte sie an der StraBenecke. Ein kalter Wind blies sie an. Marion befreite sich aus seiner wütenden Umarmung, als sie die Schritte von Passanten hörte.

Sie gingen schweigend, Hand in Hand, den Weg zum Hotel zurück. Ein paar Meter vom Portal entfernt, trennten sie sich. Tullio sagte: „Morgen habe ich im achten Stockwerk zu tun. Vielleicht kann ich

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